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Antisemitismus: Zur Aktualität eines Ressentiments

Details zum Kurs 0246028 (Antisemitismus: Zur Aktualität eines Ressentiments)


Kursnummer
0246028
Titel
Antisemitismus: Zur Aktualität eines Ressentiments
Rubrik
Vortrag ohne Anmeldung
Status
 
Info
Judenfeindschaft aus unterschiedlichen Motiven gipfelte unter nationalsozialistischer Ideologie im 20. Jh. im Völkermord. Der Judenhass lebte fort, daneben entstand nach dem Holocaust ein mit neuen Argumenten operierender Antisemitismus, der Scham- und Schuldgefühlen entspringt. Der oft beschworene "neue Antisemitismus" ist dagegen nichts anderes als die monotone Judenfeindschaft mit ihren Stereotypen, Legenden, Unterstellungen und Schuldzuweisungen, die sich in Jahrhunderten entwickelt hat. Antisemitismus ist ein zentrales Element des Rechtsextremismus, aber er kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Doch nicht nur Judenhasser bieten Anlass zur Sorge. "Islamkritiker" denunzieren pauschal alle Muslime als Judenfeinde, und Überengagierte versuchen, Antisemitismus auf die Haltung gegenüber Israel zu verengen und beziehen in ihr Verdikt jede kritische Haltung zur israelischen Politik mit ein. Objektive Kriterien, was Antisemitismus ist, wie er sich historisch entfaltete, in welchen Formen er vorkommt, wie Judenfeindschaft von Israelkritik abzugrenzen ist, sind für eine differenzierte Betrachtung unentbehrlich. Informationen und Argumente liefert dieser Themenabend.
Außenstelle
Schwäbisch Hall 
Termin
Do. 22.10.2020 
Veranstaltungstage
Do 
Dauer
1 Termin 
Details zur Dauer
 
Uhrzeit
19:30 - 22:00 
Unterichtseinheiten
3,33 
Kosten
0,00 €  

Dozent(en)
Kursort(e)

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