29.09.2016

Muss nur noch kurz die Welt retten...

Kategorie: Presse

Schülerinnen und Schüler in afrikanischer Schulklasse / Foto: privat

Lea Hillenkamp hat ein Jahr einen Freiwilligendienst in Afrika geleistet. Im Haus der Bildung berichtet sie am Donnerstag, 6.10.2016 um 19.00 Uhr über ihre Motivation und ihre Erfahrungen. Lea Hillenkamp kommt aus Berlin und war im Rahmen des Bundesprogrammes „weltwärts“ (www.weltwaerts.de) zwölf Monate an einer Gehörlosenschule in Kpalime in Togo im Einsatz. Vorbereitet und begleitet wurde sie dabei vom Freundeskreis Afrika e.V. in Schwäbisch Hall.

Im zweiten Teil des Abends wird Herr Dr. Eckhard Kienast über Möglichkeiten, Chancen, Risiken und Grenzen eines Bundesfreiwilligendienstes im Ausland informieren. Kienast ist Gutachter des Instituts Qualität in Freiwilligendiensten, Erziehungswissenschaftler, langjähriger Berater der UNESCO und Leiter der Berliner Freiwilligenakademie. Er hat auch das Zertifizierungsverfahren des Freundeskreises Afrika begleitet und wird an diesem Abend dem Verein das Qualitätssiegel Quifd übergeben. Der Freundeskreis Afrika und die Volkshochschule laden interessierte Jugendliche, Eltern, Freunde, Unterstützer und alle Interessierten zu diesem Informationsabend über einen Freiwilligendienst im Ausland ein.
 
Der Freundeskreis Afrika e.V. ist seit 2011 Entsendeorganisation für weltwärts, einem Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ). Junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren haben die Möglichkeit einen internationalen Jugend- und Freiwilligendienst zu machen. Die Einsatzdauer liegt zwischen 6 und 24 Monaten. Der Freundeskreis Afrika e.V. hat Einsatzstellen an Schulen in Ghana und Togo. „Die intensive Vorbereitung und Begleitung der jungen Leute und die Kooperation mit den Schulen vor Ort liegen uns ganz besonders am Herzen. Dank der Förderung durch das weltwärts-Programm ist ein Auslandsdienst nicht vom Einkommen der Jugendlichen oder der Eltern abhängig“ erläutert die Vorsitzende Silvia Ofori.